CECRA (Certificate for European Consultants in Rural Areas)

Qualifikations- und Kompetenzentwicklung für Beratungskräfte im Ländlichen Raum Europas

Was bedeutet CECRA?

In vielen Ländern gibt es allein durch den zahlenmäßigen Rückgang an Beratungskräften kaum noch eine spezielle Qualifizierungs- und Kompetenzentwicklung für die anspruchsvolle und immer komplizierter werdende Aufgabe der Beratung im ländlichen Raum. Vielmehr gibt es überall unterschiedliche, in der Regel überwiegend fachliche Ansätze, z. T. aber auch eigene Wege der Beraterqualifizierung.

Unter dem Dach der IALB wurden in einer vierjährigen Projektphase (2009 – 2012) Standards für eine Qualifizierungs- und Kompetenzentwicklungsreihe für Beratungskräfte im ländlichen Raum erarbeitet, die mit dem Zertifikat CECRA (Certificate for European Consultants in Rural Areas) abschließt.
CECRA verbindet eine aus verschiedenen Modulen bestehende Seminarreihe mit dem Kennenlernen von Beratung im ländlichen Raum in anderen Regionen und Strukturen und bietet die Möglichkeit zur länderübergreifenden Vernetzung der Absolventen/-innen.

Ausrichtung und Zielgruppen

Durch die Ausrichtung der Weiterbildungsreihe auf methodische, soziale und persönliche Beratungskompetenzen sind alle im ländlichen Raum agierenden Beratungskräfte, unabhängig von ihren Beratungsschwerpunkten, als Teilnehmende angesprochen. Somit ist die Kompetenzentwicklungsreihe CECRA neben den Beratungskräften der land- und hauswirtschaftlichen Beratungsdienste gleichermaßen für weitere Akteure im ländlichen Raum wie z. B. Regional- oder Leadermanager von Bedeutung.